The second art - Free Template by www.temblo.com MACOnvention - Manga & Anime Convention


www.temblo.com


7. Japaneintrag, 29. - 5. Oktober

29. September:
Mein Geburtstag kommt immer naeher. Tja. Und wie das so ist, versucht natuerlich jeder, mich abzulenken. Das arme Austauschkind wird sich ja soooo einsam fuehlen. Um ehrlich zu sein, dadurch isses fast nur noch schlimmer geworden. Wusste gar nicht, dass meine engative Seite so dermaSen ausgepraegt ist. Wie jeden Samstag hab ich den 29. genutzt um meine Waesche zu waschen, aufzuraeumen, diverse Kleinigkeiten zu erledigen. Nachmittags war wieder einmal der Japanisch-fuer-Auslaender-Kurs. Ich bin froh wenn ich den nimmer hab, bringt nix, nervt nur. AuSerdem durfte ich den ganzen Weg zum Tokyu Hotel probegehen, damit ich mich am 5. auf dem Weg zum Rotarymeeting nicht verlaufe. Arschkalt und windig, aber hauptsache. Nach dem Kurs dann sind meine Oka-san und ich zu einem der groSen Departmentstors wo es eine Ikebana-Ausstellung gab. Wirklich sehr sehr interessant und dekorativ und ich bedauere sehr, keine Kamera gehabt zu haben. Da niemand daheim war, wie wir wussten, sind wir danach gleich zum Runnig Sushi gegangen. Und DAS war definitiv lustig. Das is nicht wie bei uns, nein, total kaotisch, die Koeche schrein alle froehlich rum und das Essen is viiiiel besser. Ueberall isses bunt und... Unbeschreiblich. AuSerdem wird das da nicht mit Foxpreis gerechnet, sondern jede Art von Sushi hat eine bestimmte Tellerfarbe und jede Farbe kostet verschieden viel.

30. September war einfach nur langweilig und einsam. Abends gabs Transporter 2 auf Englisch im Fernsehen. Bis dato noch kein einziger Brief gekommen, auSer der von Caralein aus der Schweiz vor zwei Wochen. Meine logische Vermutung: Alle ham mich vergessen. Letztendlich, am naechsten Morgen...

war der 1. Oktober, mein Geburtstag (wenn auch eiiiigentlich steng genommen wegen der Zeitverschiebung erst am 2.) und der war ueberraschend schoen. Ich bin frueh aufgestanden, um den einzigen Brief zu oeffnen der gekommen war, ziemlich schlecht gelaunt und alles, dann runter zum Fruehstueck und da wartete die erste Ueberraschung. Es gab Minipizza (endlich was europaeisches!), sehr lecker, und ein Geschenk von meinen Gasteltern: Eine Armbanduhr. Sehr praktisch. Und schick. Getruebt wurde der Morgen also nur von den Erinnerungen an die Nacht, denn puenktlich zu meinen Geburtstag gabs um 2 Uhr morgens mein erstes Erdbeben. Magnitude 4.9, also nicht gerade ein kleines. Ich hatte aber keine Angst, war eher aufgeregt und verschlafen zugleich. Aber immerhin, ICH hab ein Erdbeben miterlebt! Und nen Taifun. Ach wie geil.
Zureuck zum Thema. Entgegen meiner pessimistischen Vermutungen hatte ich also einen sehr guten Tag. In der Schule haben ein paar Leute sogar dran gedacht (!) und in der Mittagspause haben die Maedels fuer mich gesungen (was sehr peinlich war, aber tja, Kerstin, was sagt uns das?). Elisabeth, die Hilfslehrerin aus Neuseeland, hat mir auch ein Geschenk gebracht, sie wusste von meinem Pessimismus und hat sich wohl Sorgen gemacht. Die Schokolade war wirklich lecker. Die Kyudo-Leute habens vergessen, aber das war ned soo tragisch, wichtig war nur, dass, als ich dann heim kam, meine Gastmutter mein Lieblingsessen gekocht hat und nachher sogar noch selbst gemachte Geburtstagstorte brachte. Mit 17 Kerzen! Ich hatte ewig keine Kerzen mehr. AuSerdem waren doch noch ne Karte, ein Brief und ein Packet gekommen. Ich konnte also sehr gluecklich ins Bett fallen.

2. Oktober lieS mich erkennen, dass doch ned ALLE vergessen haben. Von den MACO-Leuten haben einige an mich gedacht und da Roman und die Katja und die Kerstin und die Katrin haben mir ne Mail geschrieben. Die Animexx-Leute habens total vergessen, einige aus meiner Klasse auch, von denen ich doch mehr erwartet habe...

Am 3. Oktober hatte meine Gastmutter Geburtstag und ich bin extra frueh aufgestanden, hab Waffeln im 7eleven gekauft (in Geschaeft wies hier einige verschiedene gibt, 24h am Tag geoeffnet, jeden Tag im Jahr...) und Blumen geholt und alles auf dem Kuechentisch drapiert. Und mein Geschenk, ein Gartenzwerg, durfte auch ned fehlen. Und ne Nachricht, dann bin ich wieder ins Bett. Oka-san hat sich sehr gefreut. Abends dann sind wir franzoesisch essen gegangen und ich war sehr erleichtert, endlich mal die Speisekarte lesen zu koennen (wer haette gedacht, dass mein Franzoesisch so brauchbar ist?!). Sehr sehr lecker.
AuSerdem war, wieder einmal, in der Schule so ne langatmige, zweistuendige Rede im Turnsaal, die Dinger verschlaf ich normalerweise weil ich ohnehin nichts verstehe und hier das eh niemanden stoert. Danach wurden ein paar Mitglieder des LeichtathletikKlubs geehrt und - ihr werdet es nicht glauben - ja, da gabs auch japanische Cheerleader. Und wie wir alle wissen, sind das nicht Maedels, sondern Jungs, die kantig und zackig zu Trommeln hoppsen. Ich hab selten was Lustigeres gesehen und musste wieder feststellen, dass ich keine Kamera hatte. Wenn ich mein Handy hab, werdet ihr nix mehr verpassen!

4. warereignislos, aber am 5. war wieder einmal eine meiner Reden auf dem Rotarymeeting faellig. Hab mich ganz gut geschlagen und diese sogarselbst uebersetzt gehabt. Natuerlich hat sie jemand korrigiert, aber trotzdem.
5.10.07 09:51


 [eine Seite weiter]

Blog Archiv Gästebuch Abonnieren
Blog Profil Kontakt RSS-Feed