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18. Japaneintrag 16.-12.April

Meine Damen und Herren, endlich finde ich wieder die Zeit, mein Erlebtes niederzuschreiben:

Fuer lange Zeit ist nicht wirklich was AuSergewoehnliches passiert. Am 27. Maerz war ich mit Doro, einer deutschen Austauschschuelerin von AFS auf ner kleinen Mangaveranstaltung im Messegelaende von Numazu. War recht interessant, sehr viele Leute, manche davon in witzigen Kostuemen. Danach mit ein paar von Doros japanischen Freunden  auf ins Game-Center und Photos im Photoautomaten machen.

Am Tag danach gings ENDLICH los zum heiS ersehnten Ski-Trip von Rotary, vier Tage im Schnee (streng genommen nur 3 weil wir am ersten Tag um 9 Uhr abends ankamen). War aber weniger lustig als ich es mir vorgestellt habe, erstens, weil wir nur mehr 3 Austauschschueler sind (2 wurden heimgeschickt) und zweitens, weil die beiden anderen zum ersten Mal Wintersport betrieben haben und ich Lehrerin spielen durfte. Dementsprechend hab ich mich nicht verbessern koennen, aber sie koennens jetzt vergleichsweise wirklich gut. Das Wetter war traumhaft, die Pisten sehr nett. Fuer Hin- und Rueckfahrt haben wir den Shinkansen (etwas schneller als ICE) benutzt. Als ich in meiner City auf ein Taxi gewartet hab, hat meine Mutter fuer nen Osteranruf angerufen. Darueber hab ich mich wirklich sehr gefreut. Hach, Japan ist schon schoen... aber es wird gut, wieder in einem System zu leben, dass ich 100% verstehe. Die Mentalitaet ist eben doch komplett anders.

Am 28. Maerz war Abschiedszeremonie der Lehrer, die zu einer anderen Schule wechseln werden. Es scheint in Japan ueblich zu sein, etwa nach fuenf Jahren in einer neuen Schule anzufangen... Unser Lehrstab wuerde da die Haare aufstellen, denke ich mal. Unter anderem musste ich bei dieser Gelegenheit auch Abschied von der Lehrerin nehmen, die das ganze letzte Jahr fuer mich zustaendig gewesen war und sich ne Heidenarbeit angetan hat, mir meinen eigenen Stundenplan, ect. zu organisieren. Mir sind fast die Traenen gekommen.

Den 29. und 30. Maerz habe ich *trommelwirbel* in TOKYO verbracht! Eine der Rotex hatte vor den Fuehlingsferien ihre Matura geschaft und war danach nach Tokyo umgezogen, weil sie dort zur Uni gehen wird. Hat mich natuerlich gleich eingeladen und ich habe die Zeit genutzt und mit ihr gemeinsam alle wichtigen Sehenswuerdigkeiten in Tokyo abgeklappert. Nach den zwei Tagen konnt eich nicht mehr gehen, so weh taten mir die FueSe.

Am 6. April war es fuer mich wieder einmal an der Zeit, Gastfamilie zu wechseln. Ich bin von Shimizu-chou (in der Naehe von Mishima, der Stadt wo meine Schule ist) zurueck nach Numazu (der Stadt wo mein Rotary-Club ist) gezogen und hab jetzt jeden morgen 20 min FuSweg zum Bahnhof. Koennte aber schlimmer sein. Die Familie ist sehr nett, das Haus niegelnagelneu. 2 Kinder gibt es auch, einen 4 Jahre alten Jungen und ein 8 Jahre altes Maedchen. Beide scheinen mich sehr zu moegen, was fuer mich bedeutet, dass ich dauernd Babysitter spiele. Macht aber doch SpaS, sofern nicht gerade die Schule meine letzten Energiereserven vernichtet hat.

AuSerdem fing am 7. April wieder die Schule an. In Japan bleiben Klassen nicht so zusammengesetzt wie sie sind, sondern die Schueler werden jedes Jahr neu zusammengewuerfelt. Dementsprechend ein voellig neues Umfeld, was nicht zwingend negativ ist. Mein Klassenlehrer ist der selbe geblieben. Noch verwirrt mich der Stundenplan etwas, wird sich aber mit der Zeit sicher geben.

Am 12. April hatten wir wieder einmal Kyudo-Wettkampf, diesmal in nem richtigen Wettkampfcenter. Sehr sehr lustig und ich bin auch ein wenig stolz auf mich, erstens weil ich mich doch sehr verbessert hab, und zweitens, weil ich das gesprochene Japanisch beinahe 100% verstanden habe. Ist also doch nicht alles umsonst.

Liebe GrueSe heimwaerts!

12.4.08 13:40



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