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13. Japaneintrag 19. - 16. Dezember

Da bin ich wieder. Ja, ich lebe noch nach gut einem Monat, nur gab es hier diverse computertechnische Probleme, die mich leider auch fuer mehrere kommende Monate auSer Kraft setzen werden. Meine naechste Gastfamilie ist Internet-los. Man wird also sehen, wie die Kommunikation funktionieren wird.
Wie auch immer, der Monat im Rueckblick, START:

19. November bis 22. November:
JUHUUU! Rotary-Trip! Einfach nur superklasse gewesen! Aber eines nach dem anderen, nicht wahr?
Um 5 Uhr morgens hat mich der Bus der Rotarier (naja, eher ein Van…) in Numazu aufgelesen. Von da an gings fuer zwei Stunden auf den High Way, bis wir die letzen Austauschschueler aufgesammelt hatten. Und dann nochmal vier Stunden, bis wir unser erstes Ziel erreicht hatten: Das Schloss von Himeji. Besonders, weil schneeweiS und uralt. Beinahe Postkartenfeeling, weil die Laubbaeume ringsherum in allen Farben leuchteten. Wirklich schoen. Verstoerend allerdings war, dass im Schlossgarten ein Kirschbaum stand. An sich nichts Ungewoehnliches, Japaner lieben Kirschbaeume, aber eben der besagte war Mitte November in voller, rosig weiser Bluete… Und eine Fuehrung in Japanisch hatten wir auch, die kaum einer Verstand (nicht einmal die Japaner). Nach ausgiebigem Souveniershopping erneut in unseren Bus fuer weitere… 5 Stunden. Der Tag war mehr oder weniger vorbei, als wir in Hiroshima ankamen. Man lud uns in der Innenstadt ab, wo wir mit den Rotariern gemeinsam Okonomiyaki, eine kulinarische Spezialitaet Hiroshimas, essen gingen. Sehr sehr lecker. Danach ab ins Hotel und aus.
Am naechsten Tag dann stand Hiroshima-Sightseeing auf dem Programm. Genauer gesagt zwei Punkte: Der ‚Hiroshima Peace Memorial Park‘ und das ‚Hiroshima Peace Memorial Museum‘. Der Park ist im GroSen und Ganzen ein huebscher Garten mit etlichen Statuen und Denkmaehlern, die an den Atombombenangriff im zweiten Weltkrieg erinnern. Das Museum… hat uns alle wirklich kalt erwischt und eine deutlich gedrueckte Stimmung hinterlassen. Da wir selbst so viel an zweiter Weltkrieg-Geschichte haben, lernen wir kaum bis gar nicht, was auf der anderen Seite der Welt geschehen ist. Es ist wirklich erschreckend, dass eine ganze Stadt etwa von der GroeSe von Budapest innerhalb einer einzigen Sekunde nicht mehr existent war…Wir hatten eine Fuehrung via Ohrstoepsel in unserer Landessprache, was das Verstaendnis fuer das Geschehene noch vertiefte. Joa, danach ab ins Hotel und fertig fuer heute. Busfahren verschlang wirklich unglaublich viel Zeit. Das Hotel, in dem wir in der zweiten Nacht schliefen, war an einem wirklich schoenen See gegenueber von Kyoto, sodass sich die Skyline im Wasser spiegelte. Huebsch. AuSerdem hatte es einen kleinen Onsen (= japanische Therme). Wer jemals nach Japan faehrt, sollte in der Hinsicht wirklich vorsichtig sein, man kann erstens sehr viel falsch machen und zweitens ist das Wasser wirklich, wirklich, wirklich heiS! Etwa 55 Grad.
Kyoto stand mit 3 Punkten an: einer der groeSten Tempel Japans, Kyomizutera (mizu bedeutet Wasser, der Tempel wurde gebaut, weil die Quelle, die dort aus dem Berg sprudelt, angeblich Koerper und Geist reinigt); Danach Kinkakuji (kin bedeutet Gold. Wir bekamen also einen vollkommen vergoldeten Teehauspavillion zu sehen. Wirklich huebsch, weil ob gutem Wetter die ganze Landschaft im kleinen See neben dem Pavillion spiegelte!); Und schlussendlich ein kleiner Themenpark, zusammengestellt aus alten Samuraifilm-Kulissen. Danach in den Bus und 6 Stunden spaeter die Ankunft im Nara Plaza Hotel (aber kein richtiges Plaza… Als teuer war das sicher nicht). Dort hatten wir Karaoke mit den Rotariern, welches ein wenig… arg steif ablief.
Am letzen Tag gings dann zu Naras Daibutsu (= sehr sehr groSe Bhuddastatue). Diese war, im Gegensatz zu der in Kamakura, welche ich ja an anderer Stelle schon mal beschrieben hab, in ner Holzhalle und die Statue selbst war ebenfalls aus Holz. Stockdunkel wars, und in den weitlaeufigen Gaerten vor der Halle waren unglaublich viele, absolut nicht scheue Rehe. Fuer Fotos ganz lustig, aber ansonsten hats fuerchterlich gestunken!

24. November 2007
Oto-san, ich und Oka-san waren auf nem kleinen Festival, mehr ein Kirrtag als alles andere, zu Ehren des vielleicht beliebtesten Gluecksbringers Japans, dem Daruma. Das ist die Figur eines kleinen, dicken Mannes, der keine Augen hat. Wenn du einen Wunsch hast, malst du ihm ein Auge, wenn er in Erfuellung gegangen ist, das zweite. Danach noch einen kurzen Abstecher in Numazus Stadtmuseum. Joa… Eher uninteressant.

25. November 2007
Oka-san und ich machten einen kleinen Ausflug zu Mishimas Zoo. Eher ein groSer, huebscher Park mit 6 Tiergehaegen. Darunter Ziegen, Pferde, Nagetiere und Affen. Hab ein paar nette Bilder gemacht.

2. Dezember 2007
Heute hatte das Volleyballteam, in dem ich ab und an spiele, ein kleines Turnier und ich bin als moralische Unterstuetzung mitgekommen, dabei allerdings halb erfrohren. Himmel! NIE WIEDER mach ich bei sowas mit, da hat nicht einmal ein warmes Bad geholfen, mich wieder aufzutaun. Joa, in der Woche danach hatten wir halt wieder Tests – sprich ich hatte sehr viel Freizeit.

7. Dezember 2007
Hatte mal wieder Rotary-Meeting (wie unglaublich oft in den letzten Wochen, weil man mich wie einen Tanzbaer in saemtlichen Clubs der Umgebung herumzeigt. Mittlerweile sinds schon… 8) und bin danach allein zur Bank und habs in meinem doch anscheined ganz ordentlichen Japanisch Geld zu wechseln. Hier redet ja quasi gar niemand Englisch… Und trotzdem bin ich jetzt mehr oder weniger reich.

9. Dezember 2007
Heute haben wir mal wieder den Park am Meer gesaeubert. Wo der Sinn drin liegt, weiS ich nicht, da die Piniennadeln ja ein guter Kompost waeren und auSerdem in der Natur auch keiner die Dinger zusammensammelt, aber gut, sagt man ja nicht laut.

12. Dezember war ein wirklich toller Tag. Seit einigen Wochen hab ich ja Montags immer Kalligraphie, was irrsinnig SpaS macht. Aber wirklich klasse war das Kyudotraining an diesem Tag. Ich hab also mal wieder SchieSen am Tatami geuebt, da kommt unser Clubleader an und fragt ob ich im Jaenner auf nem Turnier schieSen will! Aufregend! Vor allem, weil ich bis dahin noch nie auf die vorgebendenen 25m geschossen habe! Also nach offiziellem Schluss dann sollte ich noch bleiben und das mal ausprobieren. Irgendwie duerften das alle mitbekommen haben, denn der gesammte Club hat noch gewartet um mir zuzuschaun! So peinlich… Aber ploetzlich haben alle geklatscht, als ich geschossen hatte. Natuerlich, die Scheibe hab ich nicht getroffen, aber mein Schuss waere 100% reingegangen, haette ich den Arm einen Zentimeter weiter hochgehalten. So war er einfach ein bisschen zu kurz und der Pfeil blieb im Sand eine Handbreit vor dem Ziel stecken. Das is besser als mache von den Japanern hier schaffen und ich war selbst ganz fertig.

13. Dezember 2007 war ich von einem fremden Rotary-Club zu deren Weihnachtsfeier eingeladen worden. Wirklich sehr lustig, auch wenn ich ob des Karaoke und dem Zigarettenqualm der Member ziemliches Kopfweh bekam. Aber unglaublich viele Leute erzaehlten mir, dass sie mal in Oesterreich Urlaub gemacht hatten und wo sie nicht waren und wie toll es ihnen nicht gefallen hat. Joa, und die ganzen Kids sind zwischen den Tischen rumgewuselt, kennt man ja. War interessant, wirklich.

15. Dezember 2007 war gestern, und gestern hab ich mich mit den anderen Austauschschuelern und ein paar weiteren Kids von anderen Austauschprogrammen getroffen und wir hatten ne kleine Weihnachtsfeier. Kekse, Kakao und Karaoke, was will man mehr? Nur das Zugfahren war doch ein wenig anstrengend. 2 Stunden… Langweilig.

So, das wars erst mal! Hoffe, ich kann mich in der Internet-losen Zeit irgendwie melden!
Sayonara!
16.12.07 05:39
 


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